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Amerasiens

Alljährlich werden auf den Philippinen Kinder von Sextouristen geboren. Ihr Äußeres verrät den Broterwerb der Mütter, die außerhalb der Bordelle ein Leben in Ächtung führen. „Putok sa Buho“ nennt man ihren Nachwuchs auf den konservativ katholischen Philippinen. Sie sind die, „die aus dem Bambusrohr gepresst wurden“. „Pinulot sa tae ng Kalabaw“, spotten die Menschen
über sie, die „aus der Scheiße des Wasserbüffels geholt“ worden seien. Die Kinder wachsen in eine Welt hinein, die sie häufig ablehnt und in der ihnen mit zunehmendem Alter bewusst wird: Irgendwie gehören sie nicht hierher.